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Histoire universelle de Marseille
Alessi Dell’Umbria

Notice anglaise
A Universal History of Marseilles

The medieval city and its wide-reaching experience of emancipation were a source of inspiration to all those who regarded this as living proof that democracy does not begin from the top, the State, but from the base, the “commune”.
Viewing the world from the specific space known as the town (or city) – and here we must be careful to penetrate the layer of mystery national ideology has placed between the local and the universal – it becomes possible to identify where and how the mechanisms of domination function.
Now that the city is going through a process of disintegration, how can we reach the universal by starting from the local? This analysis of the contradictions in the relationship between a city and the nation state, then globalisation, aims at framing this very question.
An unusual interpretation of the history of the city viewed from what determines it in political, social, cultural and town-planning terms.

Published 15/09/2006 – French price 28.00 – 792 pages – ISBN: 2–7489–0061–8

Notice allemande
Universalgeschichte Marseilles : vom Jahr 1000 bis 2000

Die Universalgeschichte Marseilles erzählt von den politischen, ökonomischen und kulturellen Ereignissen, welche die Stadt vom Jahr 1000 bis ins Jahr 2000 gesäumt haben. Doch liefert Dell’Umbria mehr als das Porträt einer faszinierenden Stadt: die mediterrane Handels- und Hafenstadt Marseille, geprägt durch die okzitanische Kultur und als Anlaufstelle zahlreicher Einwanderer Sammelbecken verschiedenster Kulturen, kann auf eine lange Tradition kommunaler Autonomie und eine reiche Emanzipationsgeschichte vom erstarkenden Nationalstaat zurückblicken.
Dell’Umbria zeichnet den Prozess nach, innerhalb dessen die mittelalterliche Stadt zunehmend an politischer, kultureller und sprachlicher Autonomie gegenüber dem Zentralstaat einbüßen musste. Die Geschichte Marseilles wird so gesehen „universell“, da sie eine Entwicklung veranschaulicht, die sich ähnlich in vielen Städten Frankreichs zugetragen hat.
Damit ist vorliegendes Buch recht eigentlich auch die Geschichte des französischen Zentralismus – betrachtet von Marseille aus – und eine Analyse der widersprüchlichen Beziehungen einer Stadt zum Nationalstaat und schließlich zur Globalisierung.

Der Historiker und Autodidakt Alessi Dell’Umbria ist eng verbunden mit dem Lebensalltag Marseilles : hier wuchs er auf und ist heute engagierter Bürger seines Stadtviertels La Plaine, Streiter für die Belange der okzitanischen Kultur und Mitarbeiter bei verschiedenen sozialkritischen Magazinen.

Erschienen 15/09/2006 – Preis in Frankreich 28.00 – 792 Seiten – ISBN: 2–7489–0061–8

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